| Mein Kommentar aus Erfahrung:
Ich nutze die Geyerleier und die Birnendommel vor allem bei der
Realisierung von mittelalterlicher Musik. Die Birnendommel stimme
ich AEag, wobei ich die Bass-Saite als schnarrenden Bordun als
Stahlsaite belassen habe, für die oberen Saiten habe ich Nylonsaiten
genommen, der Klang gleicht jetzt ein wenig einer leisen gotischen
Harfe, so setze ich sie auch ein: als dezentes
Hintergrundinstrument, das lieblich und ein wenig fremdartig klingt.
Ganz anders der "Geyer": Sie klingt wie eine laute Cister, sehr
durchsetzungsfähig mit ihren doppelchörigen 8 Saiten, Stimmung AEae.
Sehr gut an beiden Instrumenten gefällt mir die Bund-Reinheit, wenn
hier was falsch klingt, ist man selber Schuld.
Die Geyerleier würde ich live noch öfter einsetzen, wenn ich die
Stimmung spontan nachregeln könnte, da man hier den Stimmschlüssel
braucht, muss man leider immer eine Gedenkminute an den Heiligen St.
Intonatius einlegen...
Sonst aber Super-Instrumente, die Spaß machen und schon einiges
Erstaunen hervorgerufen haben.
Schönen Gruß, Dr. Lothar Jahn
(Musiktheater Dingo, künstl. Leiter des Minnesänger-Wettstreits)
Mon, 29 Jan 2007 |