Elchpaddel
 

Vor einiger Zeit lernte ich Nicolay Semmler von "Folkfriends" kennen, oder er mich, oder so, oder was. Dem zeigte ich eines dieser Elchpaddel-Entwürfe, der meinte, das sollte ruhig in Serie gehen. Na dann, dachte ich, so sei es...........

Herraus kam dieses an die Geyerleyer angelehnte Model mit "Bouncing-Ball"-Schallöchern, massiver Fichtendecke & massivem Pallisander-Boden & Zargen.

Das ist jetzt die erste Kleinserie, die wir rausbringen. Wieder eines meiner Designs, das dann doch in Produktion geht!

Besonders an dem "Elch-Paddel" ist, ( wenn ich schon ein Instrument erfinde, was ja keine Seltenheit ist, was man in meinem shop & homepage sehen kann, dann muß auch ein neuer Name her!) das, je nach Besaitung, man dieses Instrument als Bazouki, Cister oder Paddel für die Nordsee-Überquerung nehmen kann!

 Durch die Diatonische Stimmung ist jetzt möglich sie wie eine Cister zu spielen, oder gdae für Bozouki.

-> Sounddemo für eine Elchpaddel

Zur Geschichte:

Ursprünglich begann es mit einem Hackbrett (Scheitholz, Dulcimer) welches aber mit 8 Saiten bespannt ist statt 4, wie üblich. Außerdem sind die Saiten doppelchörig, wie bei Mandola, Waldcister, etc. angeordnet und diatonisch gestimmt (z.B. : D - A - D - A, oder G - Ais -G - Ais, etc.), und das hab` ich teilweise so beibehalten bei meinen. Allerdings ist dieses Instrument mit Oktavsaiten (ähnlich wie bei 12 string guitar) bespannt, weil Ingo (Subway to Sally) das auch so macht mit Seiner, wie er mir erklärt hat. Hab ich zwar seit Jahren auch schon selber so gehalten, bin aber in letzter Zeit wieder davon abgekommen (weiß selber nicht warum!!)

Wer aber lieber wie eine Bozouki spielen will, kein Problem! Dann zieh da andere Saiten auf ( daher das Sprichwort....!!!) und schon kann man das so stimmen & Spielen!!!

Das Besondere an dieser Dommel ist, das man das Instrument wie eine Mandola, Cister etc. hält und spielt,  statt auf dem Tisch liegend, was man aber trotzdem auch kann. Denn dann läßt sich das Teil spielen wie ein Dulcimer oder mit Bottle-Neck wie eine Steel-Guitar, was auch einen geilen Klang erzeugt!!.

Der Klang ist allerdings wirklich einzigartig.

Technisches:

  • Mandolinen-Mechaniken
  • Massive Fichtendecke & "Bouncing-Ball" Schallöcher
  • Massiver, 2 teiliger Pallisander-Boden & Zargen
  • Pallisander Hals & Griffbrett (600er Mensur)
  • Mattlack

.............und viele Geheimnisse im Inneren.............!